Palaces


Spynie Palace

Spynie Palace ist eine Burgruine ca. 3 km nördlich von Elgin in Schottland, am Südufer des Spynie Loch.

Bis 1686 war die Burg einer von mehreren Landsitzen der Bischöfe von Moray. Die Lage – direkt am Meeresarm – bot Ankermöglichkeiten für Fischerboote und Handelsschiffe. Da die Bischöfe keinen festen Sitz hatten, hielten sie sich entweder auf ihren Besitztümern in Kinneddar, Birnie oder Spynie auf. Neben St Andrews Castle ist Spynie Palace der größte der noch erhaltenen Bischofssitze aus dem Mittelalter in Schottland.

Fünf Jahrhunderte nutzten die Bischöfe Spynie Palace als Landsitz. Ende des 15. Jahrhunderts galt er als einer der prächtigsten Bauten in Schottland. David’s Tower ist bis heute weitgehend erhalten geblieben.

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Spynie Palace, also known as Spynie Castle, was the fortified seat of the Bishops of Moray for about 500 years. The founding of the palace dates back to the late 12th Century. It is situated about 500m from the location of the first officially settled Cathedral Church of the Diocese of Moray, in present day Spynie Churchyard. For most of its occupied history, the castle was not described as a palace — this term first appeared in the Registry of Moray in a writ of 1524.

Palace of Holyrood House

Holyrood Palace

The Palace of Holyroodhouse (/ˈhɒlɪˌruːd/ or /ˈhoʊlɪˌruːd/[1]), commonly referred to as Holyrood Palace, is the official residence of the British monarch in Scotland. Located at the bottom of the Royal Mile in Edinburgh, at the opposite end to Edinburgh Castle, Holyrood Palace has served as the principal residence of the Kings and Queens of Scots since the 16th century, and is a setting for state occasions and official entertaining.

Queen Elizabeth spends one week in residence at Holyrood Palace at the beginning of each summer, where she carries out a range of official engagements and ceremonies. The 16th century Historic Apartments of Mary, Queen of Scots and the State Apartments, used for official and state entertaining, are open to the public throughout the year, except when members of the Royal Family are in residence.

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Die Ursprünge von Holyrood reichen bis in das frühe 12. Jahrhundert zurück, als im Jahr 1128 der schottische König David I. an besagter Stelle eine Augustinerabtei gründete.
Früher von Zahlungsunfähigen als Zufluchtsort genutzt, wurde das dazugehörige Gästehaus im Laufe der Zeit ausgebaut und erhielt im Jahr 1502 einen Wohnturm. Der Umbau zum Palast erfolgte durch James IV. und dessen Sohn James V.
Sein heutiges Aussehen hat Holyrood Palace seit dem 17. Jahrhundert.
Der in der Zeit von 1529 – 1532 erbaute Nordwestturm ist noch immer erhalten. Hier befanden sich die Gemächer von Maria Stuart. Sie – die berühmteste Bewohnerin des Palastes – hatte im Palast längere Zeit gelebt und in der nahe gelegenen kleinen Abtei ihren Cousin Henry, Lord of Darnley, geheiratet.
Unzählige Ereignisse haben sich in diesem altehrwürdigen Gemäuer abgespielt. Zu dessen dramatischsten die Ermordung von David Rizzio, dem italienischen Sekretär und angeblichen Geliebten Marias, gehören dürfte.
Am 9. März 1566 drang Marias Gemahl Lord Darnley mit einer Gruppe seiner Anhänger in die Privatgemächer der Königin ein. Sie ergriffen Rizzio und erstachen diesen vor den Augen von Maria Stuart. Später wurden an der Leiche mehr als 50 Messerstiche gezählt.
Nachdem James VI. (Maria Stuarts Sohn und erster König eines vereinigten Großbritanniens) den Hof nach London verlegte, wurde Holyrood Palace nur noch sehr selten als königliche Residenz genutzt.
Cromwells Soldaten fanden hier 1650 ihr Quartier.
Durch eine Unachtsamkeit kam es zum Brand, und das Gebäude fiel zu großen Teilen den Flammen zum Opfer. Erst König Charles II. begann mit der Wiederaufbau.
Das geschah in den Jahren 1671 – 1678. Die Pläne dafür stammten vom Architekten Sir William Bruce. Ausgeführt wurden die Arbeiten unter dem damaligen königlichen Baumeister Robert Mylne.
In der innerhalb des Gebäudes befindlichen Gemäldegalerie veranstaltete Charles Edward Stuart 1745 einen rauschenden Ball. Er sollte das letzte große Fest sein, denn kein Jahr später folgte die katastrophale Niederlage von Culloden.
Ausführlich beschrieben, wird diese Festivität in Sir Walter Scotts Roman „Waverly“.
Heute dient der Palace of Holyroodhosue als Residenz für die Mitglieder der königlichen Familie bei ihren Aufenthalten in Edinburgh. Es ist daher gut möglich, dass man bei einem Besuch des Palastes vor verschlossenen Türen steht.

Falkland Palace - 01

Falkland Palace in Falkland, Fife, Scotland, is a former royal palace of the Scottish Kings. Today it is in the care of the National Trust for Scotland, and serves as a tourist attraction.

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Der Palast wurde erstmalig im Jahr 1160 erwähnt, als er sich im Besitz der MacDuffs befand.
1371 fiel er in die Hände des machthungrigen Duke of Albany, der hier seinen Neffen David, den schottischen Thronerben, gefangen hielt und zu Tode hungerte.
Nach der Hinrichtung von Albanys Sohn im Jahr 1425 ging Falkland Palace in königlichen Besitz über.
Mit dem Bau der bis heute erhalten gebliebenen Burg wurde im Jahr 1437 unter der Regentschaft von James II. begonnen.
Sein heutiges Aussehen verdankt er jedoch erst James IV. und James V.
1542 und erst wenige nach der Geburt seiner Tochter Maria, verstarb hier James V.
Im Jahr 1654 zerstörten Cromwells Soldaten den Palast und ließen ihn ein als Ruine zurück. Erst 1887 wurde Falkland Palace durch den 3. Marquis of Bute wieder aufgebaut.
Ursprünglich war der Innenhof von drei Flügeln umgeben, von denen der älteste – der Nordflügel – nicht mehr erhalten ist.
Der Ostflügel wurde um 1516 errichtet. Der Südflügel entstand um 1540.
Besonders im Innenhof des Südflügels ist der Einfluss französischer Baumeister gut erkennbar, denn dieser erinnert in seinem ganzen Erscheinungsbild an die französischen Loire-Schlösser. Seine Front ist durch Stützpfeiler geteilt. Zwischen seinen Fenstern in der oberen Etage befinden sich Medaillons, die mythologische Figuren darstellen.
Der äußere Südflügel präsentiert sich in spätgotischem Stil. Sein Portal ist von zwei großen Rundtürmen eingerahmt.
Über eine Galerie aus dem 17. Jahrhundert, die mit einer Eichendecke versehen ist, gelangt man in die königliche Kapelle. Sie ist der besterhaltenste Raum im gesamten Palast.
Die Deckenbemalung der Kapelle weist die Embleme Schottlands, Frankreichs und Englands auf – Distel, Lilie und Rose.
Der im Ostflügel gelegene King’s Room ist wieder so hergerichtet wurden, wie er im 16. Jahrhundert ausgesehen hatte.

Falkland Palace

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