Abbeys


Melrose Abbey 04

Melrose Abbey 03

Melrose Abbey

Melrose Abbey

St Mary’s Abbey, Melrose is a partly ruined monastery of the Cistercian order in Melrose, Roxburghshire, in the Scottish Borders. It was founded in 1136 by Cistercian monks on the request of King David I of Scotland, and was the chief house of that order in the country until the Reformation. It was headed by the Abbot or Commendator of Melrose. Today the abbey is maintained by Historic Scotland.

The east end of the abbey was completed in 1146. Other buildings in the complex were added over the next 50 years. The abbey was built in the Gothic manner, and in the form of a St. John’s cross. A considerable portion of the abbey is now in ruins. A structure dating from 1590 is maintained as a museum open to the public.

Alexander II and other Scottish kings and nobles are buried at the abbey. A lead container believed to hold the embalmed heart of Robert the Bruce was found in 1921 below the Chapter House site; it was found again in a 1998 excavation. This was documented in records of his death. The rest of his body is buried in Dunfermline Abbey.

The abbey is known for its many carved decorative details, including likenesses of saints, dragons, gargoyles and plants. On one of the abbey’s stairways is an inscription by John Morow, a master mason, which says, Be halde to ye hende (“Keep in mind, the end, your salvation”). This has become the motto of the town of Melrose.

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Kloster Melrose (En: Melrose Abbey) in Melrose, Schottland, wurde um 1136 auf Bitte des schottischen Königs David I. von Zisterziensermönchen errichtet. Das Kloster war eine Tochtergründung von Rievaulx Abbey in Yorkshire (England) aus der Filiation der Primarabtei Clairvaux. Das Ostende wurde im Jahre 1146 fertiggestellt – andere Gebäude in dem Komplex wurden innerhalb der nächsten 50 Jahre hinzugefügt. Die Abtei wurde in Form eines St. Johns Kreuzes gebaut (eine Bauweise der gotischen Architektur). Große Teile des Klosters sind heute nur noch als Ruine erhalten, ein Gebäude aus dem Jahr 1590 ist als Museum zugänglich.

Alexander II. von Schottland und andere schottische Könige und Adelige sind hier beerdigt. Das einbalsamierte Herz von Robert the Bruce soll auch auf dem Klostergelände begraben worden sein, nachdem man es von einem Kreuzzug zurückgebracht hatte. Im Jahre 1812 wurde in einem der Schiffe des südlichen Altarraums ein Steinsarg entdeckt, über den spekuliert wird, dass er dem Philosophen und “Zauberer” Michael Scotus gehört.

Die Abtei wird heute von “Historic Scotland”, einer schottischen Kommission, die sich für den Erhalt alter Bauwerke einsetzt, gepflegt. Sie ist bekannt für ihre zahlreichen in Stein gehauenen Ausschmückungen, die Heilige, Drachen, Wasserspeier und Pflanzen darstellen. Auf einer der Treppen des Klosters befindet sich eine Inschrift von John Morow, einem Baumeister, die sagt: “Be halde to ye hende” (Denk an dein Ende, deine Erlösung). Dieser Ausspruch ist heute das Motto der Stadt Melrose.

Abbey St. Bathans

Abbey St. Bathans

Abbey St Bathans is a community in Berwickshire in the eastern part of the Scottish Borders. Unique in its topography, a long winding steep wooded valley, it lies within the Abbey St Bathans, Preston & Bonkyl Community Council area.

Although its name suggests a larger foundation, Abbey St Bathans was originally a priory of Cistercian Nuns. It was sanctified and then used as a retreat by the sisters who formed the community at Haddington and at Nunraw, under the patronage of Ada, Countess of Dunbar and her husband Patrick, Earl of Dunbar.

Though the original location of the monastic accommodation is unknown today, there is a stone on one side of the glen known as the Abbey Stone. While there are no religious houses in the village today, there is a small church in the square. A Minister is shared with nearby hamlet of Longformacus. The dedication is to Saint Bathan (Scottish Gaelic: Baithéne mac Brénaind) the second abbot of Iona.

In the mid-1960s a deposit or “midden” was found by the existing church, on the river bank where such a “tip” would logically be located. This contained many shards of pottery which were identified as mediaeval by the Royal Scottish Museum, Edinburgh. This suggests that the monastery was located in the riverside meadow area around the existing church, and a dig would probably reveal some of the structure. This deposit was discovered and excavated by Mrs. E. K. Robb, whose family used to holiday in the farm.

The majority of the surrounding land is owned by various members of the Dobie family—the oldest brother being the Laird of the demesne. Some of the woodland has been used by the Forestry Commission at various times, but now this is not the case.

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Arbroath Abbey

Arbroath Abbey

Arbroath Abbey, in the Scottish town of Arbroath, was founded in 1178 by King William the Lion for a group of Tironensian Benedictine monks from Kelso Abbey. It was consecrated in 1197 with a dedication to the deceased Saint Thomas Becket, whom the king had met at the English court. It was William’s only personal foundation — he was buried before the high altar of the church in 1214.

The last Abbot was Cardinal David Beaton, who in 1522 succeeded his uncle James to become Archbishop of St Andrews. The Abbey is cared for by Historic Scotland and is open to the public throughout the year (entrance charge). The distinctive red sandstone ruins stand at the top of the High Street in Arbroath.

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Der schottische König William, auch genannt der Löwe, gründete 1178 die Abtei, die damals noch eine Cluniazenser-Priorei war. Deren Errichtung geschah in Folge des Mordes an Thomas Beckett, der angeblich durch Heinrich II. von England in Canterbury den Tod gefunden haben soll.
1285 wurde Arbroath Priory in den Stand einer Abtei erhoben.
Im Jahr 1320 fand hier einer der größten Augenblicke der schottischen Geschichte statt: Die Unterzeichnung der schottischen Unabhängigkeitserklärung, auch bekannt als „Declaration of Arbroath“. Es handelte sich dabei um einen Brief des schottischen Adels an den Papst in Rom, in dem Robert Bruce als König bestimmt wurde. Eine Kopie dieser Schriftrolle befindet sich heute in dem zur Abtei gehörenden Museum.
Arbroath Abbey erreicht man durch das Durchschreiten eines großen Torbogens, der auf einer Seite von einem befestigten Torhausturm flankiert wird. Durch diesen verläuft heute eine Straße. In einem kleinen Raum der Abtei wurde 1320 die schottische Unabhängigkeitserklärung unterzeichnet.
Die Abtei – einst eine große, kreuzförmige Kirche mit zwei Westtürmen und einem zentralen Turm – besteht aus rotem Sandstein. Erhalten geblieben sind Teile des Westportals, des südlichen Seitenschiffes, der Ostfront und der Sakristei. Direkt über dem reich verzierten Portal der Westfront verläuft eine Bogenreihe, die im äußeren Bereich mit drei und im inneren Bereich mit sechs Spitzbögen versehen ist.
Fast vollständig erhalten geblieben, ist die Südfront des südlich gelegenen Querschiffs. Über der Säulentragenden Galerie sind zwei große, schmale Fenster zu sehen. Zudem befindet sich hier auch das Wahrzeichen von Arbroath. Eine seewärts zeigendes Fenster, in das in früheren Zeiten ein Licht gestellt worden sein soll, um herankommende Schiffe vor der Küste zu warnen.
Direkt neben dem Querschiff ist die Sakristei zu finden. Sie stammt aus dem 15. Jahrhundert und besitzt als einziger Teil in Arbroath Abbey noch die originalen Gewölbe.
Von den auf dem Aral befindlichen Klostergebäuden ist lediglich noch das Haus des Abtes vorhanden. Es ist restauriert wurden und bietet heute einem Museum für mittelalterliche Kunst Platz. In der Halle des Abtshauses sind einige originale Wandmalereien und Bodenkacheln ausgestellt, die aus dem 13. Jahrhundert stammen. Sehenswert sind auch die Küchengewölbe.

Jedburgh Abbey
Jedburgh Abbey

Jedburgh Abbey, a ruined Augustinian abbey which was founded in the 12th century, is situated in the town of Jedburgh, in the Scottish Borders 10 miles (16 km) north of the border with England at Carter Bar. Jedburgh is the largest town on the A68 between Newcastle upon Tyne and the Scottish capital, Edinburgh.

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Die Augustiner-Kirche wurde im Jahr 1147 durch David I. in den Stand einer Abtei erhoben.
In der Zeit zwischen dem 12. und 15. Jahrhundert immer wieder ausgebaut und erweitert, wurde Jedburgh Abbey 1544 durch den Earl of Hertford schwer zerstört. Doch auch noch als Ruine ist die Abtei überaus imposant.
Das Hauptschiff verfügt über drei Stockwerke und vereint sowohl den normannischen als auch den gotischen Baustil. Es besteht aus einer im normannischen Stil errichteten Arkade, in die über weitere Rundbögen ein doppelter Spitzbogen eingesetzt ist. Darüber befinden sich eine ganze Reihe kleiner und schmaler Spitzbögen.
Das normannische Portal der Westfront stammt aus den Anfangszeiten der Abtei. Genau über ihm befinden sich drei Giebel, weitere Arkaden sowie ein großes Fenster, welches aus dem 14. Jahrhundert ist.

Iona Abbey

Iona Abbey

Iona Abbey is located on the Isle of Iona, just off the Isle of Mull on the West Coast of Scotland. It is one of the oldest and most important religious centres in Western Europe. The abbey was a focal point for the spread of Christianity throughout Scotland and marks the foundation of a monastic community by St. Columba, when Iona was part of the Kingdom of Dál Riata.

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Die heutige Abtei befindet sich an eben jener Stelle, an der der Heilige Reginald einst eine Kirche errichten ließ. Sie stammt aus dem frühen 16. Jahrhundert, ist aber durch unzählige Restaurierungen stark verändert worden, und ähnelt in keiner Weise mehr dem Gebäude der damaligen Zeit. Auffallend ist ganz besonders der gedrungene quadratische Mittelturm. Seine vier Fenster sind mit Kleeblattmaßwerk in verschiedenen Mustern versehen.
Im inneren der Anlage fallen vor allem die stark verzierten Säulenkapitelle der Stützpfeiler des Chors auf. Sie zeigen Dämonen, Menschen, Tiere, Blumen, Blattwerk, biblische Motive sowie lebhafte Szenen aus dem Leben der Mönche.
Im Altarraum befinden sich mehrere Abtsgräber aus dem späten 15. Jahrhundert, zudem noch eine gotische Sedilia, die aus dem 14. Jahrhundert stammt.
Zur Sakristei hin führt ein kunstvoll gearbeiteter Torbogen, der ebenfalls aus dem 15. Jahrhundert stammt.
Im südlichen Querschiff befindet sich das Marmorgrabmal des 8. Duke of Argyll und dessen Gemahlin, die im Jahr 1899 die Abtei der Church of Scotland übergaben.
Die sich anschließenden Klostergebäude sind aus neuerer Zeit. Sie wurden im Jahr 1938 restauriert.
Ebenfalls erneuert wurde der Kreuzgang. Lediglich zwei der Zwillingssäulen im südwestlichen Bereich sind noch original aus dem 13. Jahrhundert erhalten geblieben.
Die Plastik in der Mitte, das “Kommen des heiligen Geistes” wurde 1960 von Jacuqes Lipchitz hergestellt.
Direkt vor der Kathedrale wurde ein Teil des alten roten Marmorpflasters freigelegt. Dieses Mamorpflaster markiert die ehemalige Begräbnisstraße zur Abtei, die sog. “Street of the Dead”.
Gegenüber der Westfassade des Kirchenschiffs steht das hohe und schlanke St. Martin’s Cross aus dem 10. Jahrhundert. Linkerhand findet sich dann das St. John’s Cross, das ebenfalls aus dem 10. Jahrhundert stammt. Von dem St. Mathew’s Cross am Brunnen ist nur noch eine abgebrochener Stumpf des Schaftes erhalten.

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Iona Abbey - 02

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